Dieses Rezept eignet sich bestens für entspannte Abende vor dem Fernseher oder einfach nur als Snack zwischendurch. Wie auch Pommes lassen sich die Kürbisspalten sehr gut dippen.

Zutaten (2 Personen)
  • 1 mittelgroßer bis großer Hokkaido-Kürbis
  • Etwas Olivenöl zum Pinseln
  • Meersalz und Pfeffer
  • Curry
  • Rosmarin
  • Dip nach Geschmack (Ich bevorzuge hier einen frischen Kräuterdip)

Dauer: 10 Min Zubereitungszeit, 40 Minuten Backzeit

Kommen wir zum unangenehmen Teil, das Schneiden des Hokkaido-Kürbisses. Hier kann ich Dir einen kleinen Tipp ans Herz legen: Stell ihn für ca 2 Minuten in die Mikrowelle, danach lässt er sich ohne Probleme schneiden! Halbiere den Kürbis und entferne die Kerne auf beiden Seiten, danach schneidest Du ihn längs in dünne Spalten (siehe Foto). Nun kann schonmal der Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.

Verteil Deine Hokkaido-Spalten auf ein Backblech mit Backpapier und pinsel diese von beiden Seiten dünn mit Olivenöl an. Nun können sie mit Meersalz, Pfeffer, Curry und Rosmarin ordentlich gewürzt werden, bevor sie in den vorgeheizten Backofen kommen. Hier ist es wichtig, den Ofen gelegentlich kurz zu öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und die Spalten schön knusprig werden. Nach 40 Minuten kann der Snack nach kurzem Abkühlen mit einem leckeren Dip serviert werden. Guten Appetit! 😉

kuerbisspalten

Hier soll aufgeklärt werden, ob die Lowcarb Ernährung für den menschlichen Organismus wirklich gesund ist – vor allem aus evolutionsbedingter Perspektive.

Frage: Wenn der Körper die meisten Kohlenhydrate selbst synthethisieren muss, entsteht ein Übermaß an Stoffwechselprozessen, so dass der Körper intensiver arbeiten muss und dadurch schneller altert.

Kohlenhydrate müssen in Glucose umgewandelt werden. Wenn mehr Kohlenhydrate aufgenommen werden, als zu dem Zeitpunkt verbraucht werden, wird aus Kohlenhydraten Fett synthetisiert. Bei Energie, die über Eiweiß und Fett gewonnen wird, entfällt der Stoffwechselprozess, die Kohlenhydrate in Fett umzuwandeln, somit spricht das eher gegen das Argument der oben definierten Frage.

Frage: Warum hat der Mensch natürlichen Hunger auf Kohlenhydrate wie Nudeln, Brot oder Reis? Der Körper muss doch über viele Jahre gelernt haben, was gut für ihn ist. Wenn Kohlenhydrate wirklich so schädlich sind und sogar das Leben verkürzen sollen, warum verlangt der menschliche Körper ständig nach ihnen?

Das hat zwei einfache Gründe. Erstens: Über Millionen von Jahren gab es im Grunde keine Nahrung mit zu hoher Kohlenhydratedichte, wie sie uns jetzt mit den Ackerbauprodukten in hoher Masse zur Verfügung stehen. Die Zeit, seit der wir diesen Kohlenhydrateluxus genießen, ist für die biologische Evolution zu kurz um darauf zu reagieren. Zweitens: Die Schädigung tritt erst im hohen Alter auf, ähnlich wie beim Rauchen. Wegen der geringen Lebenserwartung in der Steinzeit konnten die Effekte, die erst im hohen Alter relevant werden, keinen Selektionsdruck erzeugen.

Frage: Warum werde ich nach dem Verzehr von kohlenhydratreicher Nahrung wacher und leistungsfähiger? Vielleicht, weil mein Körper die Kohlenhydrate direkt in Energie umwandeln kann und diese nicht erst selbst aus Eiweiß und Fett synthetisieren muss?

Nahrung mit hoher Kohlenhydratdichte treibt den Blutzuckerspiegel in die Höhe, dadurch wird man in dem Augenblick spürbar wacher und leistungsfähiger. Dann aber kommt es zur Gegenregulation des Körpers (Stichwort Insulin), die den erhöhten Blutzuckerspiegel wieder reduziert und sogar in den Keller bringen kann. Bemerkbar macht sich das mit der Müdigkeit, die wir nach einem kohlenhydratlastigen Mittagessen haben.

Frage: Wenn ein Übermaß an Vitaminen vom Körper über die Niere ausgeschieden werden kann, warum sollte der Körper nicht auch Übermengen an Kohlenhydraten ausschauen bzw. abbauen können?

Für den Steinzeitmenschen war Energie überlebenswichtig. Im Gegensatz zu heute waren Situationen gegeben, in denen davon nicht genügend vorhanden war. Dadurch reagiert der Körper und sichert sich nahezu ab: Überschüssige Energie wird in Form von Fett eingelagert, um später in Notsituationen darauf zugreifen zu können.

 

 

Wie funktioniert Low-Carb eigentlich? Im vorherigen Artikel haben wir erfahren, dass wir unseren Körper durch die Low-Carb-Ernährung nahezu dazu zwingen, eigene Fettreserven zur Gewinnung von Energie zu nutzen und dementsprechend Gewicht zu verlieren. Doch was muss hier beachtet werden? Wie muss ich mich ernähren? Was darf ich alles essen? Was nicht? Diese Frage möchten wir hier aufklären.

Wie funktioniert die Lowcarb-Ernährung?

Im Grunde ist das wirklich einfach. Die Lowcarb-Ernährung funktioniert schlicht so, dass man bewusst nur sehr wenige Kohlenhydrate zu sich nimmt. Um das umsetzen zu können, muss man wissen, wo sich Kohlenhydrate befinden..oder gar verstecken!

Die Wirkung der Low-Carb-Ernährung

Die Zellen des menschlichen Körpers werden über Einfachzucker wie Glucose und Fructose im Blut mit Energie versorgt. Diese Zucker können auch direkt mit der Nahrung aufgenommen werden. Kohlenhydrate, die aus längeren Ketten bestehen, wie sie in Getreide oder Kartoffeln zu finden sind, können sehr einfach (aber nicht sehr schnell) vom Verdauungssystem in verwertbare Einfachzucker umgewandelt werden.

Sehr lange Kohlenwasserstoffketten, aus denen Fettmoleküle hauptsächlich bestehen, haben zwar eine höhere Energiedichte (mehr kJ pro Gramm), sind aber ungleich schwieriger vom Körper in eine verwertbare Form zu bringen. Werden nun nicht ausreichend Kohlenhydrate mit der Nahrung aufgenommen, findet eine Umstellung des Stoffwechsels in Richtung Katabolismus statt. In diesem Zustand erzeugt der Organismus in der Leber aus den Fettreserven über Acetyl-CoA körpereigene Energieträger, die sog. Ketone, die er seinen Zellen als alternative Energielieferanten zur Verfügung stellt.

Auf diese Weise wird der Körper gezwungen, seine eigenen Fettreserven als Energielieferant zu nutzen, was zu einer Gewichtsreduktion führt. Die Metabolismusumstellung wird dabei von einem Sinken des Insulinspiegels eingeleitet, sodass die typischen anabolen Insulineffekte nicht mehr auftreten. Stattdessen wird vermehrt Glukagon ausgeschüttet, wodurch die Energiespeicher (Glykogen, Fette etc.) angegriffen und abgebaut werden.

In anderen Worten: Durch die Lowcarb-Ernährung zwingen wir unseren Körper, die vorhandenen Fettreserven zur Gewinnung von Energie zu nutzen, was letzendlich dazu führt, dass wir an Gewicht verlieren und abnehmen.

 

Wer Champignons mag, wird dieses Rezept lieben! Verwendet habe ich dafür weisse Riesenchampignons aus dem Edeka, sie waren wirklich köstlich.

Zutaten (5 Champignons)
  • 5 Riesenchampignons
  • 150g Feta
  • 150g Kräuterquark
  • 2 Tomaten
  • Oliven ohne Kern (Ich habe hier grüne verwendet)
  • Geriebener Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe (Kann man auch weglassen, wenn man ihn nicht mag oder noch einen wichtigen Termin hat 😉 )
  • Olivenöl
  • Sahne (Ich verwende Creme fine von Rama)
  • Oregano
  • Rosmarin
  • Salz, Pfeffer
  • Paprikapulver
  • 1/2 Zitrone

 Dauer: 15 Min Zubereitungszeit, 20 Min Backzeit

 

Den Backofen kannst Du schonmal auf 200 Grad Umluft oder 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Fangen wir mit den Pilzen an! Entferne vorsichtig die Stiele und schneide diese in kleine Stücke. Viele schmeißen diese weg, wir verwenden sie für die Füllung. Nun kannst Du die Champignons dünn mit Olivenöl einpinseln, grob mit Salz und Pfeffer würzen und erstmal beiseite legen.

IMG_0947-1024x1024

Jetzt ist die Füllung dran. Nimm Dir eine Schüssel und fülle sie mit dem Kräuterquark, den Stielen und dem klein geschnittenen Feta. Nun gibst Du einen Spritzer Olivenöl und folgende Zutaten hinzu: Die klein geschnittenen Tomaten, ca. 5-7 Oliven, etwas geriebenen Parmesan, optional eine Knoblauchzehe (im besten Fall gepresst), Oregano, Rosmarin und Paprikapulver. Rühre alles mit einem (Rühr)löffel um und füge so viel Sahne hinzu, bis die Masse die Konsistenz einer Creme hat. Wichtig ist, dass Du beim Umrühren mit dem Löffel auch schön drückst, damit sich die festeren Zutaten besser mit den anderen vermischen. – Wenn Du es komplett ohne Stücke magst, kannst Du natürlich auch einfach einen Handmixer nehmen. Die Creme kann nun mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.

Zurück zu den Champignons. Fülle sie vorsichtig mit Deiner gerade zubereiteten Creme, presse darüber etwas Zitrone aus und bestreue sie mit Oregano und Parmesan. Damit alles auch schön aussieht gibst Du jeweils eine Olive hinzu. 🙂 Lege nun Alufolie auf ein Backblech aus und backe die Champignons für ca. 20 Minuten.

IMG_0951-1024x1024

Das wars auch schon! Dekorieren kannst Du Champignons mit einem Basilikumblatt, welches Du nach dem Backen darüber platzierst und etwas gestreutem Parmesan auf dem Teller. Viel Spaß beim Ausprobieren dieses Rezeptes. Ich freue mich über Kommentare!

IMG_0967-1024x1024

Dass Broccoli gesund ist wissen wir alle, sehr beliebt ist dieses Gemüse jedoch nicht. Dabei kann man damit doch so vieles machen! Heute Abend waren es leckere Kartoffel-Puffer, nahezu Kartoffel-Pralinen 😉 Dieses Gericht ist zu eines meiner liebsten geworden, ich möchte es Dir nicht vorenthalten.

Zutaten (2-3 Personen)
  • 500g Broccoli
  • 1 rote Paprika
  • Gemüsebrühe
  • 2 Eier
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 30g geriebener Käse (nach Belieben)
  • 20g Leinsamen
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Dauer: 15 Min Zubereitungszeit, 40 Min Backzeit

 

Beginnen wir! 😉 Zuerst schneidest Du Paprika und Broccoli und kochst sie in Gemüsebrühe weich. (ca. 5-10 Minuten). Danach kann der Backofen schonmal auf 150 Grad Ober und Unterhitze vorgeheizt werden. Im Anschluss gibst Du das gekochte Gemüse in eine Schüssel und pürierst es zu einem Brei. Wichtig ist, dass die Zutaten sich gut vermischen, ich nehme hier einen Handmixer. Nun gibst Du 2 Eier, die Mandeln, den Käse und die Leinsamen dazu und würzt das Ganze nach Belieben. Danach nochmal gut umrühren! Nun kannst Du auf einem Backblech, welches mit Backpapier ausgelegt ist, Deine Broccoli-Puffer formen und sie für 30 Minuten backen. Danach erhöhst Du die Temperatur für weitere 10 Minuten auf 180 Grad…und fertig sind Deine Kartoffel-Puffer! 😉

Sehr schön anzuschauen sind natürlich Formen, die Pralinen ähnlich sind, das Auge isst ja bekanntlich mit. Viel Spaß beim Ausprobieren dieses Rezeptes, ich freue mich auf Kommentare!